Ein Gedicht

Runter vom Sofa, auf geht’s, auf, auf!
Mittwochs nimmt der Herzsport unaufhaltsam seinen Lauf.
Gomaringen ist an diesem Tag unser Sehnsuchtsort. Ha, Ha, Ha.
Früher dachten wir. Sport ist Mord. Na, ja.
Eines Besseren belehrt, marschieren wir heute bußfertig in die Arena ein,
aber noch weit entfernt, medaillenverdächtig zu sein.

Ursel empfängt uns an der Rezeption, stets gut drauf, lächelnd und verbindlich im Ton.
Mit dem Pulsmessen geht es weiter, vorab aber fällt unser Blick auf die schon 
anwesenden Übungsleiter:
Sie zeigen sich in bester Form, offensichtlich ist ihnen das Sportliche angebor`n.
Der Übungsablauf ist konsequent und abwechslungsreich,
bei aller Ernsthaftigkeit locker und fröhlich zugleich.

Das Training beginnt zumeist mit Vorwärtslaufen im Kreis,
entspannt, da jeder doch weiß, dass der Kreis kein Ende hat und auch kein Ziel,
egal also, ob ich wenig Tempo gebe oder viel.
Deshalb ist die Geschwindigkeit eher mäßig, geradezu schlaftrunken wie der Blick des Tigers im Käfig.

Im weiteren Programm heißt es für uns: Hände hoch nach oben.
Danach beide Arme waagrecht ausgestreckt, um die Spannung zu erproben.
Die Daumen nach hinten, raus mit der Brust, doch leider erzeugt das keine unbändige Lust.

Die nächste Übung soll unseren Kopf abwechselnd nach links und rechts hinten lenken. 
Ein Uhu, falls er unsere Verrenkungen sieht, spürt wie sich ein Schmunzeln durch 
sein Gefieder zieht.
Mit Stolz erfüllt ihn eine seiner angeborenen Gaben,
den Kopf um 270 Grad drehen zu können und dadurch mühelos Rundsicht zu haben. 

Weiter geht es mit Bändern, Stöcken und Bällen – diese grün, blau, rot, groß oder klein.
Um entsprechend hohe Hüpfer zu machen, müssten wir genauso aufgeblasen sein.

Zwischendurch dann ein heimlicher Blick auf die Hallenuhr,
denn Pause zu machen oder aufzuhören, liegt in der menschlichen Natur.
Nach auslaugenden 60 Minuten, sind wir am Ende, vorbei die Stunde.
Wir klatschen Danke-Beifall in erlöster Runde. 

Welch ein Glück, dass uns die Federballspieler mehr als pünktlich überrollen,
so dass wir uns ohne Nachspielzeit können nach Hause trollen.
So richtig schön ist es nur in den Federn, oh ja, widele, wedele, hopsasa.

Manche haben es sich zur Gewohnheit gemacht, dass nach dem Sport ein Abendessen lacht.


Mitunter bin ich auch dabei, sorge mich aber, ob es sinnvoll sei,
je Herzsport nur 200 Kalorien zu verheizen, im Anschluss aber bei Schnitzel und Bier
nicht mit zusätzlichen 700 Kalorien zu geizen.
Aber: Der Mensch lebt nicht von asketischer Enthaltsamkeit allein,
sondern er möchte genussvoll essen und auch im Alter gesellig sein.

Deshalb lasst uns den Tag und den Abend loben,
jeder hat die Wahl, spartanisch zu leben oder sich auszutoben.
Nehmt sie als Geschenk des Himmels, die Lebenslust, die uns bei Laune hält und wegwischt den Frust.

Ein dreifaches Hoch an diejenigen nun, welche in Werner´s Verein alles für unsere Gesundheit tun,
jene, die Woche für Woche organisieren, werken, für Bewegung sorgen,                    unser Bewusstsein stärken, 
damit wir freudig bemerken, es ist keine Option,                                                       Körper und Geist sich selbst zu überlassen - ohne jegliche Fitness-Lektion.

Lasst uns Weihnachten glanzvoll feiern und das Jahr 2026 wohlauf beginnen,
indem wir uns auf das jedem bekannte Lied besinnen:
(Und, Frieder, mein Lieber, es handelt sich nicht um „Alle Jahre wieder“),
sondern um das Lied „Fröhlich soll mein Herze springen!“

Gesundheit, Glück und einen leuchtenden Stern,
wünsche ich Euch von Herzen, meine Damen und Herrn.

 

Gedichtet und gereimt von 

Siegfried Mahler

(Herzsportgruppe)
 

Danke lieber Siegfried 

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